Teilprojekte

TP2 Energiesystemtechnik (Energieforschungszentrum Niedersachsen)

Ziel der energiesystemtechnischen Untersuchungen ist die Entwicklung eines neuen Konzepts für ein Energiesystem mit hohem Anteil regenerativer Energien, welches das Verhalten bestehender Kraftwerke nachbildet (bedarfsgerechte und versorgungssichere Bereitstellung von elektrischer Energie und Systemdienstleistungen) und darüber hinaus die Speicherung von elektrischer Energie ermöglicht, die in zukünftigen Energiesystemen eine zunehmende Bedeutung bekommen wird. Mit diesen technischen Konzepten werden Möglichkeiten zur Integration eines großen Anteils regenerativ erzeugter elektrischer Energie in das Energiesystem bei gleichzeitiger Reduktion der bisher im Energiesystem vorhandenen Großkraftwerke (unter anderem durch Abschaltung der Kernkraftwerke), die bisher die Systemsicherheit gewährleistet haben, aufgezeigt. Durch die Betrachtung der Modellregionen werden die Untersuchungen einerseits sehr konkret auf die in der Realität zu berücksichtigenden technischen, wirtschaftlichen und sozialen Randbedingungen eingehen. Andererseits stellen diese Modellregionen einen typischen Anwendungsfall für den ländlichen Raum dar, was eine Übertragung der Ergebnisse und insbesondere der Methoden zur Konzepterstellung auf andere Regionen zulässt. Diese Übertragbarkeit der Ergebnisse ist insbesondere vor dem Hintergrund wichtig, dass zur Umsetzung der Energiewende durch die Integration eines hohes Anteils regenerativ erzeugter Energie die Vernetzung einer Vielzahlt ‚intelligenter‘ Versorgungs-und Verbrauchnetze (Smart Microgrids) erforderlich sein wird. Es werden dabei technische Konzepte aufgezeigt, die als Eingangsgrößen der wirtschaftlichen und sozialen (Akzeptanz) Untersuchungen dienen.